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Paris, 03.05.2007 Drei Tage vor dem entscheidenden Wahlgang um die französische Präsidentschaft hat der im ersten Wahlgang Drittplatzierte François Bayrou erneut scharfe Kritik an seinem Kontrohenten Nicolas Sarkozy geübt. Der Konservative werde die Risse im sozialen Gefüge nur noch vertiefen, so Bayrou in einem Gespräch mit der Zeitung Le Monde.
Der Zentrist schloss zudem aus, am kommenden Sonntag seine Stimme Nicolas Sarkozy zu geben. Eine offene Wahlempfehlung für Sarkozys Kontrahentin Royal vermied Bayrou aber ebenso. Der mit 18,5 Prozent im ersten Wahlgang gut platzierte Politiker will nun seine Energie auf die Parlamentswahlen im kommenden Juni richten. Dort will er mit einer neuen politischen Partei in nahezu allen Wahlkreisen antreten und weiter für sein Projekt des dritten Weges zwischen Links und Rechts kämpfen.
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